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Schallaburg

Schloß Schallaburg
Schloß Schallaburg

Niederösterreich ist das Land der Burgen und Schlösser. Keine andere österreichische Region verfügt über derart viele sehens- und erlebenswerte Wehr- und Prachtbauten aus vergangenen Jahrhunderten.

Die Schallaburg, etwa 5 km von Melk entfernt, zählt zu den schönsten Renaissanceschlössern nördlich der Alpen.
Die ältesten Wurzeln der Burg gehen bis ins Mittelalter zurück und finden sich heute noch in der romanischen Wohnburg und der gotischen Kapelle wieder. 1572 bekam die Schallaburg das für sie jetzt noch charakteristische Aussehen:
Nach dem Vorbild italienischer Palazzi schuf sich das wohlhabende Geschlecht der Losensteiner einen Herrensitz, dessen beeindruckende Silhouette heute noch weithin zu sehen ist. Der weitläufige, idyllische Turnierhof mit seinen ausladenden Freitreppen zeugt ebenso von Reichtum und der Liebe zur Kunst wie der einzigartige Skulpturenschmuck des zweigeschossigen Arkadenhofs.


NÖ Landesausstellung 2009

Österreich - Tschechien. Im Herzen Europas"

Horn - Raabs - Telč

Die nächste NÖ Landesausstellung wird 2009 im wunderschönen Waldviertel stattfinden - erstmals in der Geschichte der NÖ Landesausstellung grenzüberschreitend. Ausstellungsorte sind das Kunsthaus Horn, Raabs, sowie das mährische Renaissanceschloss in Telč.

Anlass für NÖ Landesausstellung 2009 ist - 20 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs. Thema der Ausstellung wird vor allem die wechselseitigen Beziehungen zwischen Österreich und Tschechien in der Vergangeheit und zukünftig sein.

Um eine hervorragende Ausstellung auf die Beine stellen zu können erfordert es eine enge Zusammenarbeit der niederösterreichischen und der tschechischen Kuratoren. Dieses Team wird Inhalte gemeinsam entwickeln und für die jeweiligen Standorte abstimmen.

Zur Koordination und Information aller Meinungsträger in der Region finden regelmäßige Arbeitsgespräche statt.

Ziel der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist es, in der Vergangenheit Vereintes wieder zusammen zu führen und ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen, welches diese gemeinsame Vergangenheit aufarbeitet und neue Zukunftschancen und –wege präsentiert. Ziel ist es ebenfalls, das Beste für die Regionen im wirtschaftlichen sowie touristischen Sinne herauszuholen. Dabei spielt auch die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Horn, Raabs und Telč sollen auch nach Ende der NÖ Landesausstellung touristisch attraktive Ziele bleiben – dafür bietet 2009 eine Plattform. Die Standortgemeinden haben die einmalige Chance, sich ganz Österreich und auch Tschechien von ihrer besten Seite zu zeigen und über ihre regionalen Attraktionen zu informieren.

2009 wird ein Jahr, das einen neuen Weg einläutet. 1989 wurde der Grundstein dafür gelegt - der Fall des Eisernen Vorhang. "Im Herzen Europas" ist ein gemeinsames Projekt in enger Zusammenarbeit zweier Staaten, die gemeinsam zu einer hervorragenden Schau im Jahr 2009 einladen.


Stift Melk

Im Jahre 996 wird erstmals in einer Urkunde der Name “Ostarrîchi” = Österreich erwähnt. In den mehr als 1000 Jahren, die seither vergangen sind und in denen sich das kleine Ostarrîchi zunächst zu einem riesigen Imperium und schließlich zu unserem heutigen Österreich entwickelt hat, war Melk stets ein bedeutendes kulturelles und geistliches Zentrum dieses Landes.


Schloss Artsetten

Schloss Artstetten

Schloß Artstetten liegt hoch über der Donau am Tor zur Wachau in Österreich. Von einem verträumten Park umsäumt, bietet es eine märchenhafte Kulisse für die Erlebbarkeit schicksalhafter Jahre Österreichs und Europas.

Der Besucher erfährt den schmalen Grat zwischen Glück und Leid, Leben und Tod und tritt ein in die facettenreiche Welt des politischen Denkers, Reformers, Sammlers, aber vor allem auch Familienvaters Erzherzog Franz Ferdinand.


Basilika Maria Taferl

Die Entstehung von Maria Taferl

Der „Taferlberg“, im Nibelungengau gelegen, einem dem Ostrong vorgelagerten Hügel, 233 m über der Donau und 443 m über dem Meeresniveau, hieß früher Auberg. Bis ins 17. Jahrhundert breitete sich hier ein Föhrenwald aus. Darunter stand auch eine an der Stelle des heutigen Hochaltares fast ganz dürre Eiche. An ihr war eine Holztafel mit einem Kreuz befestigt und mit den Darstellungen von Maria und Johannes. Darum nannte man den Ort auch „beim Taferl“. Am Fuße der Eiche befand sich eine roh behauene Granitplatte, vielleicht ein keltischer Opferstein. Dieser ist heute noch neben der Basilika, umrahmt von einem barocken Steingitter, zu sehen. Jedenfalls hatten die Christen hier ein Kreuz angebracht und sie erneuerten es, wenn das alte, der Witterung ausgesetzt, morsch und unansehnlich geworden war.