Nach Mitte Mai sind auch kälteempfindliche Gemüsearten in Topf und Beet umgesiedelt. Bis Ende Juni können Busch- oder Stangenbohnen gesät werden. Für laufenden Nachschub an Salaten wird am besten in kleinen Mengen alle zwei Wochen nachgesät. Wichtig für einen reich gefüllten Erntekorb voll gesunder Schätze ist vor allem die stetige und richtige Pflege. Jäten Sie regelmäßig Beikräuter, damit die Jungpflanzen gut durchstarten können. Mulchen bzw. bedecken Sie den Boden im Gemüse-, Hochbeet und Topf außerdem z.B. mit Heu/-pellets, Hanf-, Miscanthusstreu, Mulchmaterialien aus Schaf-/Alpakawolle oder Rasenschnitt. So bleibt der Boden feucht und die Keimung von Beikräutern wird unterdrückt. Gießen Sie früh am Morgen zum Wurzelbereich und je nach Gemüseart nur alle paar Tage, dafür durchdringend. Die Pflanzen wurzeln so in die Tiefe und halten in trockenen Zeiten besser durch. Düngen Sie hungrige Gemüsepflanzen wie Zucchini, Paradeiser und Co regelmäßig. „Du bist, was du isst“ – verzichten Sie auf Kunstdünger und chemische Pflanzenschutzmittel. Nutzen Sie stattdessen reifen Kompost, organische Flüssigdünger, Brennnesseljauche, Schafswollpellets u.v.m. Das bringt gesunde, kräftige Pflanzen und die Ernte kann bedenkenlos verspeist werden. Pflücken Sie fleißig junge, knackige Zucchini und Gurken, zarte Bohnen, süße Paradeiser – das regt die Pflanzen an, laufend Nachschub zu produzieren. Das Wichtigste zum Schluss ist der Genuss: Ein Low-Carb-Tipp für die Zucchinischwemme sind z.B. Zoodles mit frischen Kräutern! Alles, was es zum Anbau von gesundem Gemüse braucht, finden Sie bei den „Natur im Garten“ Partnerbetrieben und Gütesiegel-Produkten.
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